Der Weg war mein Ziel …

Das Laufen entdeckte ich bereits 1979 für mich. Dabei stand von Beginn an der Spaß an der Bewegung in der Natur im Vordergrund. Wettkämpfe wie die Teilnahme am Hermannslauf von Detmold nach Bielefeld über 31km im Jahr 1984 blieben eine seltene Ausnahme. Trotzdem und trotz diagnostizierter Talentfreiheit fand ich 2001 nach zweijähriger Vorbereitungsphase in Hamburg zum Marathon. Es war ein sehr zwiespältiges Erlebnis: Eine irre Quälerei, aber auch hochemotionale Grenzerfahrung. In den Folgejahren lief ich immer zwischen 2 und 4 Marathons und trainierte dafür ziemlich ernsthaft und planvoll. Subjektiv viel Aufwand für bescheidene Ergebnisse. Nähere Bekanntschaften mit Marathonsammlern vom 100 Marathon Club wiesen mir die adäquate Alternative. So steigerte ich ab 2008 vor allem die Quantität der Läufe.

Aufgrund eines Hirntumors (Glioblastoma Multiforme) ist der Laufsport leider nicht mehr möglich.